Sicherheitsschornstein

Sicherer mit zweitem Schornsteinzug
Die Gefahr extremer Wetterlagen steigt. Heftige Schneefälle, Hochwasser oder orkanartige Stürme führen immer wieder zu Stromausfällen. Weil keine Zentralheizung ohne Strom läuft, ist dieses während der kalten Jahreszeit besonders unangenehm. Glücklich sind dann Hausbesitzer, die vorausschauend einen Kamin- oder Kachelofen vorgesehen haben. Sie müssen nicht frieren, denn mindestens ein Raum ist mollig warm, der Rest des Hauses zumindest temperiert.
Es ist noch keine 50 Jahre her, da schrieben die Landesbauordnungen einen Notkamin sogar vor. Obwohl die Gefahr extremer Wetterlagen steigt, überlässt es heute der Gesetzgeber dem Bauherrn, ob er für den Notfall vorsorgen will. Experten raten, immer einen zweiten Zug für eine Strom unabhängige Feuerstätte einzuplanen. So schützen sich Familien nicht nur vor Kälte bei Stromausfall. Sie können auch die anheimelnde Atmosphäre eines Kamin- oder Kachelofens genießen. Um mit Holz heizen zu können, muss der Schornstein jedoch russbrandbeständig sein.
Der Luxus einer zweiten Feuerstätte rechnet sich nicht nur in Notsituationen. Häuser mit Schornstein sind auch stärker nachgefragt. Das schlägt sich im Marktwert der Kapitalanlage „Eigenheim“ nieder. Außerdem wärmt ein Kamin oder Kachelofen in der Übergangszeit besonders wirtschaftlich und umweltfreundlich, weil die Zentralheizung bei geringer Auslastung mit sehr schlechtem Wirkungsgrad arbeitet.
Bauherren sollten – selbst bei knappem Geldbeutel – nie am Schornstein sparen. Am besten ist ein zweizügiges Schornsteinsystem aus Mantelsteinen und wärmegedämmten keramischen Innenrohren.

