Produktionsstandorte Waldsassen und Schirnding

Produktionsstandorte

Das Waldsassener Werk gilt als Keimzelle für den wirtschaftlichen Aufstieg des Unternehmens nach dem Zweiten Weltkrieg. Ursprünglich wurde dort die gesamte Hart-Produktpalette gefertigt. Das Wirtschaftswunder der 50er Jahre erforderte aber schon bald eine Ausweitung der Kapazitäten.

Durch den Hinzukauf des Ziegelwerkes Schirnding und die Errichtung der neuen Produktionsanlage für Poroton-Ziegel (Werk II) Anfang der 90er Jahre verlagerte sich die Ziegelherstellung nach Schirnding. Das ursprüngliche Werk I in Schirnding wurde seit Mitte der achtziger Jahre zielgerichtet auf eine rationelle Keramikrohrproduktion ausgelegt.
Das Werk Waldsassen wurde dagegen konsequent neben der Herstellung von Keramikrohren auf Zubehörteile, Hafnerschamotte, Klinker, Radialklinker für Industrie-Schornsteine und keramische Spezialanfertigungen wie zum Beispiel Formklinker ausgerichtet.
Modernste Fabrikationstechniken sorgen seit vielen Jahren für konstant gute Qualität und ermöglicht der Ziegelwerk Waldsassen AG Hart Keramik, stets mit den technischen Neuerungen der Branche Schritt zu halten. Die gesamte Produktpalette vom hochwärmedämmenden Porotonziegel, über den Hochloch- oder Schallschutzziegel, bis hin zum Planziegel ist an diesem Produktionsstandort vertreten.

Neben der Produktqualität spielt besonders der Umweltschutz bei der Ziegelwerk Waldsassen AG Hart Keramik eine wichtige Rolle: 

  • Eine Styropor-Recycling-Anlage ist in der Lage, gebrauchtes Verpackungsstyropor aus der gesamten Region aufzunehmen und für die Ziegel-Porosierung aufzuarbeiten.
  • Eine ofenexterne Rauchgas-Reinigungsanlage und ein angeschlossener Fluor-Absorber garantieren bei der Ziegelproduktion dafür, dass die Emissionswerte weit unterhalb der gesetzlichen Vorschriften liegen.
  • Zusätzlich schaffen bis heute umfassende Renaturierungsmaßnahmen immer wieder die Voraussetzung dafür, dass aus einstigen Abbauflächen von Ton und Lehm wieder unverbrauchte Naturlandschaften entstehen – so stehen ökonomisches Handeln und ökologisches Denken im Einklang und sind fester Bestandteil der Unternehmensphilosophie.


Zukunftsweisende Technik kommt auch in dem Mitte der neunziger Jahre ebenfalls modernisierten Werk I in Schirnding zum Einsatz, in dem heute ein Großteil der Keramik-Schornsteinrohre gefertigt wird. Die 1995 neu konzipierte Keramikrohr-Produktionslinie bildet die Voraussetzung zur Herstellung von Keramik-Muffenrohren für die Abgasführung bei moderner Heiztechnik mit Brennwertgeräten.